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Wochenendbilanz: 4:5 und 5:5

Keine 48 Stunden nach dem 4:5 gegen den DHC Hannover kassierte der Club zur Vahr in der Hockey-Regionalliga der Damen die nächste kalte Dusche: Die Mannschaft von Trainer Nico Stankewitz kam beim Tabellenletzten Marienthaler THC nicht über ein 5:5 (3:1) hinaus. „Hätte mir vor dem Spiel jemand den Punkt angeboten, hätte ich ihn angenommen“, sagte der CzV-Coach, „aber nach dem Spielverlauf bin ich enttäuscht.“

Lange Zeit hatten die Bremerinnen die Partie scheinbar sicher im Griff gehabt. Zur Pause führten sie nach Treffern von Ricarda Busch (7./Siebenmeter), Gloria Kulla (17.) und Lea Werneck (25.) bei einem Gegentor in der 22. Minute mit 3:1. Nachdem Emilie Vedel Blankschön in der 40. Minute sogar auf 4:1 erhöht hatte, schien der Vahrer Sieg sicher. „Den müssen wir nach Hause bringen, aber wir haben uns wieder nicht clever genug angestellt“, sagte Stankewitz. Die Folge: Marienthal verkürzte auf 3:4. Auch das 5:3 (52.) durch Katharina Bremer, mitten in der Drangperiode des Schlusslichts erzielt, brachten die Gäste nicht über die Zeit. Ärgerlich für den Club zur Vahr: Das vermeintliche 6:5 durch Katharina Bremer 30 Sekunden vor Schluss erkannten die Schiedsrichter wegen hohen Spiels nicht an.

Ein Sieg wäre für den CzV im Abstiegskampf Gold wert gewesen. Bei nur einem Absteiger aus der Liga hat das Team zwar weiter sechs Punkte Vorsprung vor Marienthal, jedoch auch eine Partie mehr ausgetragen. „Wir werden wohl noch einen Dreier benötigen“, sagte Stankewitz und hofft dabei auf das nächste Heimspiel am 2. Februar um 12 Uhr gegen den HC Göttingen.

Club zur Vahr:
Wedel; Nuttelmann, Vedel Blankschön, Tielitz, Kulla, Schnatmeier, Bremer, Werneck, Busch, Rosenboom.

Von Jörg Niemeyer


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