Hockeynews

Saisonbericht der 2. Damen

Nachdem wir uns vergangene Saison, fast unbemerkt von der gesamten Hockey-Elite, als Tabellenführer der Verbandsliga in die Oberliga gesiegt haben, war unsere Mission für die neue Saison klar: nach dem Aufstieg ist vor dem Klassenerhalt!

Aber wer schon einmal in einer zweiten Mannschaft gespielt hat, wird wissen, dass gewisse Selbstverständlichkeiten, die in ersten Mannschaften herrschen, für zweite Mannschaften nicht immer gelten. Auswechselspielerinnen sind bei uns eher die Ausnahme als die Regel; mitunter sind wir froh, wenn wir bei einem Auswärtsspiel jede Position besetzen können — was in der Rückrunde sicher noch spannender wird, wenn sich die eine oder andere Spielerin bei den ersten Damen festgespielt hat. Zudem die wechselnden Besetzungen von Spiel zu Spiel, die unsere Abstimmung genauso auf die Probe stellen, wie die manchmal dünne Personaldecke unsere Fitness.

Und so sollte es niemanden überraschen, dass sich der Kampf um den Klassenerhalt nicht als Selbstläufer gestaltet.

Während wir von unserem Team- und Kampfgeist durch die Verbandsliga getragen wurden, war uns allen von Anfang an klar, dass die Oberliga die typischen Probleme einer zweiten Mannschaft weniger verzeihen würde. Und so kam es, dass wir mit dem Auftaktspiel in der neuen Liga Ende August gegen den BHC 2 auch direkt unsere erste Feld-Niederlage des Jahres 2019 hinnehmen mussten. Es folgten Niederlagen gegen die Braunschweiger Mannschaften THC und MTV, die auf dem Papier deutlicher aussehen, als sie sich auf dem Platz anfühlten, bevor wir gegen die zweite Mannschaft von Eintracht Braunschweig im vierten Spiel endlich unsere ersten hoch verdienten drei Tore und Punkte holen konnten. Hinzu kamen hart umkämpfte Spiele gegen den Tabellenführer HC Horn und unseren Mit-Aufsteiger Hannover 78 2, in denen wir uns leider beide Male knapp geschlagen geben mussten.

So finden wir uns nun, bis es nach der Hallensaison weitergeht, unerfreulicherweise am Tabellenende wieder. Aber wenn uns das vergangene Jahr eins gezeigt hat, dann, dass wir gemeinsam als Team stark sind. Oder, wie schon auf einigen Auswärtsfahrten aus vollem Halse gesungen wurde, bis die Autofenster vibrierten: „Hier geht jeder für jeden durchs Feuer!“

Wir sind stolz darauf, wie wir im vergangenen Jahr aus Spielerinnen zwischen 17 und 40 eine Mannschaft geformt haben, die auf und neben dem Platz Spaß miteinander hat; die jungen Wilden und die spätjungen Erfahrenen… eine Mischung, die einfach funktioniert und unserer Mannschaft nach zwei Jahren Spielgemeinschaft neuen, frischen Wind eingehaucht hat.

Wir werden bis zum letzten Spiel zusammen lachen, singen und kämpfen, um allen Zweiflern (und auch uns selbst) zu zeigen, dass wir als Mannschaft in der Oberliga bestehen können. Denn wir sind eine zweite Mannschaft, die gekommen ist, um zu bleiben!

Und weil jede Mannschaft auch etwas Organisation und Führung braucht, wollen wir die Gelegenheit nutzen und danke sagen!

Danke, Thomas, für dein Engagement und deinen ungebrochenen Optimismus. Danke, dass du immer an uns glaubst!

Pia, wir danken dir für die vergangenen zwei Jahre, in denen du uns als Käpt’n angeführt hast! Wir freuen uns, wenn du bald wieder mit uns auf dem Platz stehst.

Und vielen Dank an Lia und Lisa, die sich so abgesprochen und organisiert haben, dass wir in dieser Hinrunde immer einen starken Rückhalt im Tor hatten.

Im Namen der 2. Damen

Kim Henschen, Mareike Plump, Julia Weber


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