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Club zur Vahr belohnt sich nicht

Gut gespielt haben sie, die Hockey-Damen des Club zur Vahr. Trotzdem musste sich der Zweitligaaufsteiger beim Crefelder HTC mit 1:2 geschlagen geben. An diesem Sonntag steht bereits das nächste Spiel an.

Krefeld. Die Hockey-Damen des Club zur Vahr waren nahe dran an einem Punktgewinn, mussten sich beim neuen Zweitliga-Spitzenreiter Crefelder HTC nach 60 intensiven Minuten dann aber doch knapp mit 1:2 (1:0) geschlagen geben. „Wir hätten hier gerne etwas mitgenommen“, sagte CzV-Trainer Nico Stankewitz nach der ersten von zwei Partien an diesem Wochenende. Bereits an diesem Sonntag um 12 Uhr steht für die Bremerinnen noch das Heimspiel gegen den Vorjahreszweiten Eintracht Braunschweig auf dem Programm.

Stankewitz hatte in Krefeld einen guten Auftritt seines Teams gesehen. „Wir steigern uns Woche für Woche“, lobte der Coach. Der Club zur Vahr präsentierte sich taktisch sehr geschickt, lief die Räume gut an und stand in der Defensive mit den überragenden Magdalena Rosenboom und Ricarda Busch sehr sicher. Auch offensiv wussten die Bremerinnen Akzente zu setzen und erarbeiteten sich eine ganze Reihe guter Chancen. „So viele Chancen wie in diesem Spiel hatten wir bisher noch nie“, sagte Stankewitz.

Das Problem dabei: Der Club zur Vahr belohnte sich nicht für seine Angriffsbemühungen. Einzig die erst 17-jährige Serafina Aboukerim sorgte für Jubel auf Gästeseite, als sie nach präzisem Zuspiel von Joana Tobias flach ins lange Eck traf (19.). „Ein wunderbares Tor“, sagte Stankewitz über dieses Führungstor, das zugleich den erst zweiten Saisontreffer überhaupt bedeutete. Kurz nach dem Wechsel wurde dann der Crefelder HTC druckvoller – und sorgte mit einem Doppelschlag von Verena Würz, die zunächst per Ecke, dann per Siebenmeter traf (33./35.), für die Wende. Vor beiden Gegentreffern sah die linke Abwehrseite der Bremerinnen nicht gut.

Der CzV steckte diesen Rückschlag indes gut weg und war im Schlussviertel noch einmal sehr dominant. Aboukerim und Clara Rößler hatten sogar die Möglichkeiten zum Ausgleich, am Ende wurde die gute Leistung aber nicht mit einem Punkt honoriert. „Ich bin aber nicht unzufrieden“, sagte Stankewitz. Und fügte an: „Ich hoffe, dass wir jetzt gegen Braunschweig an diese gute Offensivleistung anknüpfen und uns auch mal belohnen.“

Club zur Vahr: Henn, Wedel - Tielitz, Busch, Rosenboom, Schulze - Rößler, Ruef, Schmedes, Bremer, Hülsmann, König - von Salzen, Tobias, Aboukerim, Neumann, Hülsmann.

Von Frank Büter


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