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Weser Kurier: Golf-Nachwuchs Deutscher Meister

Bremen. Beim Club zur Vahr, seit zwei Monaten mit den Damen und Herren in der ersten Golf-Bundesliga angekommen, braucht man sich um den Nachwuchs offenkundig keine Sorgen zu machen. Der aktuelle Beleg: Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der AK 16 holten die Vahrer Mädchen den Meistertitel, die Jungen belegten nur hauchdünn geschlagen hinter dem Frankfurter GC und dem GC Hittfeld-Hamburg Rang drei.

Bei den Meisterschaften der Mädchen, die beim GC Hainmühlen in der Nähe von Bederkesa anzutreten hatten, war Fenja Rengstorf mal wieder die beste Bremerin. Sie begann ihre Einzel-Runde gleich mit einem Eagle (zwei unter Par), lag nach neun Löchern noch drei Schläge unter Par und beendete den 18-Loch-Kurs, dessen zweiter Teil als deutlich schwieriger gilt, mit einem Schlag über Par. Liona Fieweger (+3), Celina Krieb (+4) und Katharina Hesse (+4), vervollständigten das ausgeglichene Mannschaftsergebnis der Bremerinnen, das im Endresultat zu einem deutlichen Vorsprung von acht Schlägen gegenüber dem hohen Favoriten St. Leon-Rot reichte. Den Grundstein zur Meisterschaft hatten im klassischen Vierer schon Fenja Rengstorf und Katharina Hesse mit einer Runde von zwei über Par gelegt. „Wir hatten keinen Ausreißer im Gegensatz zu St. Leon-Rot. Das hat zu unserem sicheren Sieg geführt“, kommentierte Cheftrainer Chris Webers die Meisterschaft seiner Mädchen, die sich auf ihre Weise „bedankten“: Sie warfen Webers anschließend unter großem Gejohle ins Wasser.

Bei den Jungen, die ihre Titelkämpfe in Süddeutschland austrugen, gewannen die Talente des Frankfurter GC überlegen mit acht Schlägen Vorsprung vor dem Hamburger Golf- und Landclub Hittfeld, die Vahrer brauchten nur insgesamt einen Schlag mehr als die Hamburger Favoriten. Lars Neugebauer sorgte mit einem Ass für den spektakulären Höhepunkt in den Einzeln, als er am Par 3 den Abschlag über 126 Meter gleich einlochte. Das beste Einzelergebnis der Bremer erzielte Max Brückner mit einer Runde in Platzstandard. Lars Neugebauer (+1), Tim Seidel (+3) und Lino Zufall-Goedicke (+8) vervollständigten das Mannschaftsergebnis. Im klassischen Vierer hatten Marc Kamphausen und Lino Zufall-Gödicke mit 72 Schlägen (eins über Par) für das beste Ergebnis der Bremer gesorgt.


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