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Vize-Präsidentin Heike Ahrens-Kulenkampff und Schatzmeister Andreas Noodt freuen sich, dass sich die Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit für das Bauvorhaben entschieden hat.

So könnte das von vorn aussehen. Der Club betont aber, dass es sich um einen Vorentwurf handelt, "der sich noch ändern wird".

Vize-Präsidentin Heike Ahrens-Kulenkampff und Schatzmeister Andreas Noodt freuen sich, dass sich die Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit für das Bauvorhaben entschieden hat.

Club zur Vahr investiert in die Zukunft

Bremen/ Michael Rabba / Werser Kurier.
Der Club zur Vahr von 1905 investiert 3,8 Millionen Euro in den Bau eines neuen zentralen Clubgebäudes an der Bür­germeister-Spitta-Allee. Mit großer Mehrheit sprach sich eine außerordentliche Mitgliederversammlung am Mittwochabend für das Vorhaben aus. Ein Teil der Kosten soll über einen zeitlich begrenzten Beitrag der Mitglieder finanziert werden.

Club-Präsident Hans-Dieter Lampe konnte zur Versammlung in der Hockeyhalle 613 der insgesamt rund 3800 Mitglieder begrüßen. 89 Prozent stimmten für die Umsetzung des Projektes. Nur drei Prozent hätten dagegen votiert, der Rest von 8 Prozent hat sich enthalten, teilt Club-Schatzmeister Andreas Noodt mit. Die Idee eines Neubaus beschäftige den Clubvorstand seit zwei Jahren, sagt Vize-Präsidentin Heike Ahrens-Kulenkampff. „Das hat sich immer mehr konkretisiert.“ Anlass für das vom Club als „Generationenprojekt“ bezeichnete Vorhaben ist der schlechte Zustand des alten Garderobengebäudes. Zunächst sei an eine Sanierung gedacht worden. Die habe sich als wirtschaftlich nicht vertretbar herausgestellt, so Noodt.

Im neuen zentralen Clubgebäude soll deutlich mehr Platz zur Verfügung stehen. Das alte Garderobengebäude biete 700, im Neubau würden es 1200 Quadratmeter, so Noodt. Die Räumlichkeiten wolle der Club so gestalten, dass sie flexibel und nach den jeweiligen Wünschen und Anforderungen der Mitglieder genutzt werden können, sagt Ahrens-Kulenkampff. Eine Mitglieder-Befragung in 2015 habe eine breite Mehrheit für zusätzliche Sportangebote über Golf, Tennis und Hockey hinaus ergeben. Im Neubau werde es deshalb mehr Platz zum Beispiel für Gymnastik- und Fitness-Angebote geben. Aber auch Trendsportarten und „möglicherweise auch Indoor-Golf“ wolle man in der Zukunft anbieten.

Von dem Neubau und den erweiterten Angeboten verspricht sich der Traditionsclub auch eine größere Anziehungskraft für junge Mitglieder und Familien – sowie eine Belebung des Clublebens im Winter. Den Großteil der Investitionssumme von rund 3,8 Millionen Euro will der Club laut Noodt als Darlehen aufnehmen und damit das derzeit „fantastische Zinsniveau“ ausnutzen. Der Finanzierungsbeitrag der Mitglieder betrage 90 Euro im Jahr und solle 20 Jahre lang erhoben werden. Dieser Beitrag diene auch zur Mitfinanzierung der bereits in diesem Jahr erfolgten Sanierung der Garderoben und sanitären Anlagen vor den Tennishallen und der Hockeyhalle sowie des Baus von rund 30 neuen Parkplätzen in der Vahr – insgesamt eine Investition von knapp 500 000 Euro.

Neben dem zusätzlichen Finanzierungsbeitrag verabschiedete die Mitgliederversammlung zudem eine allgemeine Beitragserhöhung um rund 8,5 Prozent. Die sei ohne­hin notwendig geworden nach „Jahren der Beitragsstabilität“, betont der Schatzmeister. Erste Vorentwürfe für das neue Clubgebäude, die sich noch ändern würden, liegen vor. Bei der weiteren Ausgestaltung sollen jetzt aber die Mitglieder einbezogen werden, so Noodt und Ahrens-Kulenkampff. Beide gehen davon aus, dass der Bau im nächsten Jahr begonnen und dann 2018 bezogen werden kann.


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